Ein paar Freunde, ein Braukessel und die feste Überzeugung: Das beste Bier braut man selbst. Kein Geschäft, keine Regeln – nur Malz, Hopfen und gute Gesellschaft.
Der harte Kern: Stephan, Timo, Tito, Chacho und Miguel. Fünf Leute, ein Braukessel, und die gemeinsame Überzeugung, dass Feierabendbier auch selbstgemacht sein kann.
Zum Brauen kommt aber selten nur die Kerntruppe – meistens schneit noch die eine oder andere Person vorbei, riecht den Sud, bleibt hängen und rührt plötzlich mit. Offizielle Mitgliedschaft gibt's bei BANG! nicht, nur eine offene Tür und genug Bier zum Verkosten.
2020 ging's los – mit einem umfunktionierten Glühweintopf, einem Plastikeimer und 20 Litern pro Sud, die sich damals schon wie eine Meisterleistung anfühlten. Heute steht ein waschechter Edelstahlkessel im Einsatz, und aus 20 sind 40 Liter pro Sud geworden. Nächstes Ziel: noch nicht festgelegt, aber garantiert größer.
Vier Hausmarken, deren Rezepte niemals das Haus verlassen – und neun Ausflüge in fremde Braumischungen, die es bei uns auch schon in den Kessel geschafft haben.
Die Hausmarken — Rezept geheim
Der Name ist Programm, das Rezept ist es nicht. Was drin ist, bleibt unter den fünfen – nur so viel: Er rutscht.
Unser eigener Klassiker. Unspektakulär im Namen, hart erarbeitet im Kessel – und Familiengeheimnis, sobald jemand nach der Rezeptur fragt.
Rheinländische Ehrensache, gebraut mit norddeutscher Sturheit. Details gibt's keine – Kölsch-Diplomatie eben.
Der Name lässt viel offen, das Rezept lässt gar nichts raus. Muss man einfach mal probiert haben.
Fremde Rezepte, selbst gebraut
Amerikanisches Pale Ale mit Cascade und Galaxy – Zitrus, Passionsfrucht, Grapefruit. Der Sundowner fürs Braugang-Feierabendbier.
New-England-Style aus der Hallertau, mit Amarillo, Callista und Tango kräftig fruchtig: Maracuja, Orange, rote Beeren.
Kerniges, untergäriges Münchner Hell mit etwas prägnanterem Hopfenaroma – der Gegenpart zu unserem eigenen Hausrezept.
Schnell vergoren mit norwegischer Kveik-Hefe bei bis zu 35 °C, kräftig gehopft mit Mosaic und Vic Secret – orangefarben und unkompliziert.
Ein Altbier nach Düsseldorfer Vorbild – malzig, kupferfarben, mit spürbarer, aber ausgewogener Bittere.
Sattes New England IPA mit Mosaic und Citra – goldgelb, trüb und vollgepackt mit Mango, Litschi und Zitrus.
Ein belgisches Dubbel – dunkel, malzig-süß, mit den typischen fruchtig-würzigen Noten der belgischen Hefe.
Ein Pale Ale als Reise durch die Hopfenwelt – wahlweise mit neuseeländischen oder deutschen Hopfensorten gebraut.
Klassisches, unkompliziertes Hefeweizen, veredelt mit dem deutschen Aromahopfen Hüll Melon.
Tiefdunkel und röstig, mit Noten von Kaffee und dunkler Schokolade – das kräftigste Bier der Gang.
"Schleich di, du Oaschloch" – Rezept von Braumeister Bernd Strehl. Bernsteinfarben, malzbetont, untergärig ausgebaut.
Fünf Jahre BANG! in Bildern – vom ersten Etikett bis zum aktuellsten Anstoßen.
Wir verkaufen nichts – aber wir reden gerne übers Brauen.